Projekt Schulhelfer

Seit dem Schuljahr 2019-20 haben wir das Projekt Streitschlichter ausgeweitet und umstrukturiert in das Projekt SCHULHELFER.

Nach Pfingsten 2019 haben Frau Vennemann und Herr Schneider (Hausmeister und Rettungsassistent) gemeinsam an drei Nachmittagen 20 Kinder aus den 3. Klassen zu Schulhelfern ausgebildet. Mit Spaß und Kennenlern-Spielen zu Beginn, ging es inhaltlich weiter zu den Aufgaben eines Schulhelfers, also wo und wann kann man alles seinen Mitschülern helfen. In kleinen Rollenspielen war uns besonders wichtig, dass sich jeder mal traut, auf andere zuzugehen, sie anzusprechen, Hilfe anzubieten und gemeinsam nach Lösungen für die alltäglichen Probleme in der Schule zu suchen. Das war für viele schon eine kleine Herausforderung!

Verschiedene Problemsituationen (z.B. Unfälle, verlorene Gegenstände, traurige Kinder, Erstklässler in den ersten Wochen, Konflikte…) und wie man am besten helfen kann wurden gemeinsam besprochen und spielerisch erprobt. Herr Schneider hat eine kurze Anleitung zu den wichtigsten ersten Schritten in der 1. Hilfe gegeben. Da Herr Scheider unser Hauptansprechpartner bei Unfällen in der Schule ist, ist der gute Kontakt für die Schulhelfer sehr wichtig. Der Kontakt untereinander, jemandem helfen zu wollen, ihn mitzunehmen, eine Situation gemeinsam zu meistern, das sind unsere Hauptanliegen für die Schulhelfer und wir haben uns sehr über das große Interesse gefreut und das Durchhaltevermögen im Sommer nachmittags freiwillig nochmal in die Schule zu kommen. Wir hatten sogar so viele Schüler, die gerne helfen wollten, dass wir im Herbst 2019 für die jetzigen Viertklässler nochmal eine Ausbildung angeboten haben und damit insgesamt 45 Schulhelfer unter den Viertklässlern haben.

Danke für so viel Engagement und Hilfsbereitschaft!

Als Viertklässler und Schulhelfer haben sie dann die Aufgabe in den Pausen, aber auch morgens in der Aula oder an der Bushaltestelle, die Augen offen zu halten und Hilfe anzubieten. Aber Hilfe annehmen ist freiwillig und nicht jeder will immer Hilfe haben, das muss man als Schulhelfer auch lernen. Damit jeder auch Zeit hat zu spielen und es nicht in Stress ausartet, gibt es einen Plan, nachdem jeder Schüler gemeinsam mit einer kleinen Gruppe seiner Klasse an einem Tag in der Woche als Schulhelfer unterwegs ist. Damit man sie auf dem Pausenhof gut sieht, haben sie gelbe Westen an.

Das gute Gefühl, wenn man helfen kann, hat hoffentlich mittlerweile jeder schon mal spüren dürfen. Die Kinder wachsen an dieser Aufgabe und es ist schön zu sehen, wie wichtig es Ihnen ist.

Wir hoffen auch im nächsten Schuljahr wieder freiwillige Schulhelfer zu finden und freuen uns auf die gemeinsame Ausbildung.

Dorothee Vennemann (Schulsozialarbeit) und V. Schneider