Digitales Bildungsnetz Bayern:
Katalysator für bessere Unterrichtsqualität und zufriedenere Schülerinnen und Schülern und Lehrkräfte

 

 

  • Der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, schafft technische Basis für Spitzenbildung
  • Schulen sind vom Technikkonzept überzeugt
  • Neuer Internetauftritt online

 

München, 21. Dezember 2012 – „Der Einsatz von IT und EDV ist an unserer Schule geradezu Katalysator für die Verbesserung der Unterrichtsqualität und erhöht deutlich die Zufriedenheit der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler“, so beschreibt Peter Schwertschlager, Direktor des Gymnasiums bei St. Anna in Augsburg, den Nutzen des Projektes Digitales Bildungsnetz Bayern. Seine Schule gehört zu den ersten sechs Proof-of-Concept-Schulen (PoC) des „Digitalen Bildungsnetzes Bayern“ (DBB), die seit einigen Monaten „am Netz sind“ und Erfahrungen sammeln. Das Vorhaben ist ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Freistaates Bayern und der Fujitsu Technology Solutions GmbH. Ziel ist es, eine hochmoderne, zukunftsorientierte, effiziente und bayernweit gemeinschaftlich nutzbare Infrastruktur inklusive der notwendigen Management- und IT-Service-Leistungen zu entwickeln.

 

Nutzen steht im Vordergrund

Das Projekt ist darauf ausgerichtet, einen konkreten Nutzen für alle Beteiligten, also Lehrer, Schüler, Eltern sowie Sachaufwandträger zu stiften. „Deswegen kommt es bei den beteiligten Schulen und Kommunen auch so gut an“, sagt Irene Träxler, Schulleiterin der Mittelschule Neunburg vorm Wald: „Sowohl die Kollegen als auch unser Bürgermeister Martin Birner stehen dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber.“ Jürgen Böhm, Schulleiter der Staatlichen Realschule Arnstorf, ergänzt: „Seit 2005 versuche ich mit meinen Kollegen an der neugegründeten Staatlichen Realschule Arnstorf ein schlüssiges MINT-Konzept umzusetzen. Mit dem Digitalen Bildungsnetz Bayern kommen wir diesem Ziel einen großen Schritt näher.“

 

Effiziente IT-Infrastruktur für hohe Bildungsqualität

Technisch handelt es sich beim „Digitalen Bildungsnetz Bayern“ um eine sichere und hochverfügbare ITK-Vernetzung für bayerische Schulen auf Grundlage von sog. Virtual Private Networks (VPN). Heute noch heterogene und somit kostenintensive Insellösungen einzelner Bildungsträger werden zukünftig nicht mehr erforderlich sein. Neben der enormen Leistungsfähigkeit ermöglicht das Bildungsnetz, bestehende ITK-Infrastrukturen zu integrieren und bietet dennoch ausreichend pädagogischen Freiraum für selbstgesteuerte, personalisierte Lehr- und Lernprozesse. Darüber hinaus kann die Plattform durch die Beteiligten um neue oder bereits existente IT-gestützte Module wie elektronische Medienbibliotheken oder Kommunikations- und Prozessinfrastrukturen erweitert werden.

 

Erfolgreicher Projektstart im Juni 2011

Der offizielle Startschuss für das Projekt fiel im Juni 2011, als der IT-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Staatssekretär Franz Josef Pschierer und Heribert Göggerle, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Fujitsu Technology Solutions, das Memorandum of Understanding unterzeichneten. Das Projektbüro in München wurde im Dezember 2011 eröffnet. Zudem wurden erste Erfahrungen auf dem 6. Nationalen IT-Gipfel vor Bundes­kanzlerin Angela Merkel präsentiert. Im Januar 2012 startete dann die Konzepterprobung an sechs „Proof of Concept“-Schulen in Bayern. Seit November 2012 läuft die Konzept­erprobung an neun PoC-Schulen.

 

Positive Erfahrungswerte aus den Schulen

Den Erfolg des Projekts verdeutlichen die Aussagen der beteiligten Schulen. So bemerkt Gabriele Schlund, Schulleiterin der Comenius Volksschule in Buchloe: „Unsere Schüler erlernen von klein auf den verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien und erkennen den Computer als sinnvoll einsetzbares Arbeitsmittel.“ Dr. Hermine Englmeier, Schulleiterin des Sonderpädagogischen Förderzentrums Viechtach macht den Nutzen für ihre Schülerinnen und Schüler deutlich: „Wir sind stolz und freuen uns, als einziges Förderzentrum Bayerns von Anfang an zu den ausgewählten Schulen zu gehören. Für unsere Schülerinnen und Schüler eröffnen sich neue interessante Möglichkeiten des individualisierten eigenverantwortlichen Lernens in heterogenen Gruppen.“ Und Dieter Brückner, Direktor des Gymnasiums Veitshöchheim, ist vom konkreten Praxisnutzen überzeugt: „Daher begrüßen wir die Initiative „Digitales Bildungsnetz Bayern“ ausdrücklich, da es für viele Schulen die Hemmschwelle, neue Medien wirkungs- und verantwortungsvoll im Schulalltag zu nutzen, deutlich senken wird.“

 

Website neu gestaltet

Um die Erfahrungen und dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt transparenter zu machen, wurde nun die Website überarbeitet und neu gestaltet. Seit heute ist sie online und gibt vielfältige Einblicke. Dort sind die vollständigen Statements der Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Bildmaterial und weitere Informationen aufbereitet:

http://www.bildungsnetz-bayern.org/home.html

O-Töne

Franz Josef Pschierer, IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung

„Qualitativ hochwertige Bildung braucht eine intelligente Basis und muss auf breiten Füßen stehen. Dafür steht das Digitale Bildungsnetz Bayern.“

 

Heribert Göggerle, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Fujitsu Technology Solutions

„Hoch verfügbare, sichere, effiziente Schul-IT, das ist das Ziel des Digitalen Bildungsnetzes Bayern. Wir sind stolz darauf, den Freistaat Bayern hier begleiten zu können.“

 

Pressekontakt:

 

Projektbüro

Digitales Bildungsnetz Bayern

Jochen Michels

Tel.: +49 (0)176 1042 4180

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Fleishman-Hillard Germany GmbH

Katrin Weißner

Tel.: + 49 (0) 89 23031-696

Fax: + 49 (0) 89 230 31-631

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